

Head Office;
Janet was the first creature that entered the Woods. Although she is very quiet, and mostly sticks to the wall, she rules the place.
She is famous for her cooking skills. Once a month she organises the ATELIERKÜCHE, where everyone is invited to present or discuss new ideas and projects.
If you are out there in the Woods, visit us on the 1st Thursday of the month. Bring a bottle of something and your own wide views. Dinner is ready at 7 pm.
Please forward requests, complaints and love letters to her e-Mail account.


The Woods ist immer offen für Gäste, die für ein Projekt Schutz hinter einem Baum suchen und keine Angst vor Wildschweinen haben.


C-Print aus Fotoserie, 2011, 111,7 x 79 cm
Auswahl 11,
Aargauer Kunsthaus 3.12.11 - 8.1.12
Werkbeitrag Bildende Kunst 2011 vom
Aargauer Kunsthaus und dem Kuratorium
«Dominique Müller komponiert atmosphärische Präsentationen, die in eine geheimnisvolle Vergangenheit zurückblicken. Subsumiert unter den Titel ‹Rising Birds› entstanden mehrere Arbeiten, die entweder als Film, Installation oder Fotografie eine bruchstückhafte Erinnerung im Ausstellungsraum inszenieren. ‹Rising Birds #30› ist eine Zusammenstellung von alten Filmen, die der Künstler bei seiner Familie fand. Sie wird (...) in der Ausstellung mit den vier Fotoarbeiten ‹Rising Birds #40.1, #44.1, #46.1 und #48.1› kombiniert, die jeweils durch Überblend- oder Mehrfachbelichtung einer im Film vorkommenden Szene eines Pferde-Zweispänners zustande kamen. Die vier Bilder erscheinen durch Variation und Unschärfe wie mehrmalige Erinnerungsversuche, die fotografisch festgehalten wurden, gleichzeitig haftet ihnen etwas Traumartiges und Unwirkliches an. Einige Räume weiter in der Ausstellung erscheint schliesslich die kleine unscheinbare Fotografie ‹Rising Birds #39›, die gleichsam einer persönliche Erinnerung aufblitzt und einige Mühe bereitet, sich einordnen zu lassen. Neben der poetischen Kraft überzeugte die Jury des Aargauer Kuratoriums ebenso die Installation und präzise Anordnung der Arbeiten. Sie geht weit über eine formale Entscheidung hinaus und vermag eine Kernaussage der gezeigten Arbeit – die menschliche Erinnerung in ihrer Schönheit und gleichzeitigen Unvollständigkeit – in die Dramaturgie einer Ausstellungssituation zu übersetzen.» Jurybericht 2011, Oliver Kielmayer


Neue Formen interaktiver Reiseliteratur
Forschungsprojekt HKB Bern
Die Reiseliteratur ist ein Gebiet, in dem ähnliche Inhalte immer wieder zielgruppenorientiert aufbereitet werden müssen. Dieses Projekt erforscht an diesem Beispiel neue Möglichkeiten eines flexibleren Umgangs mit digitalem Text, in dem ausgehend von einem einzigen Ursprungstext individualisierte bedürfnisgerechte Strukturierungs- und Lesevorgänge ermöglicht werden. Dies soll mit Hilfe intelligenter Datenbanken und neuartiger Visualisierungmethoden erreicht werden. Das Vorgehen der Forschungsgruppe ist explorativ-experimentell. Durch die Verknüpfung bereits bestehender und neu entwickelter Anwendungen entsteht so ein Reiseführer, der sich seinen Nutzerinnen und Nutzern auf intelligente Art anpasst.
Forschungsprojekt Texplora


Präsentation am Küchentisch, 1x im Monat
Jeden ersten Donnerstag im Monat kochen wir ab 19h in the Woods für Freunde, Bekannte und Dazugestossene.
Jedes Essen ist verbunden mit einer Vorführung, einer Präsentation oder einer Diskussion von neuen oder schon realisierten Ideen. Gäste sind herzlich willkommen ein eigenes Projekt vorzustellen.
Meldet euch kurzfristig an, damit wir wissen wieviel wir kochen sollen.
En Guete und viel Vergnügen.
B.Y.O. = Bring Your Own Bottle


Anthon und Lukas werden vom Bundesamt für Kultur ein halbes Jahr nach New York geschickt!
März 2012 bis August 2012


Kinotrailer für Videoex 2011
International Experimentalfilm & Video Festival Zürich, 21.-29. Mai 2011


Musikdokumentarfilm, 2007, 30 min
Mira Romantschuk und Laurent Leclere leben gemeinsam in einer eigenen Welt. Neben ihren bereits veröffentlichten Songs entsteht dort auch sehr viel Gegensätzlicheres. Eine poetische Annäherung an Mi and L'au und ihre Musik.
Diplomprojekt an der Hochschule Luzern, Design + Kunst


Video/Film/Installation/Bild
Studierte an der Hochschule Luzern (Design & Kunst) im Studienbereich Video - Dokumentarfilm und Videokunst. Anschliessendes Fine Arts Atelierstipendium der ZHdk und Migros Pensionskasse in Zürich und Einladung zum Berlinale Talent Campus der 58. Filmfestspielen in Berlin. 2011 wurde seine Arbeit durch die Jury der Bildenden Kunst des Aargauer Kunsthauses und des Kuratoriums mit dem Werkbeitrag ausgezeichnet. Nach längeren Aufenthalten in Kapstadt, Paris, Sydney und Berlin Fortsetzung des Masterstudiums an der Hochschule der Künste Bern (MA CAP Fine Arts). Dominique Müller arbeitet im Atelier ‘the Woods’ in Zürich.
+41 (0)76 562 92 62


Grafikerin und Illustratorin;
Studium von 2003 – 2006 an der Grafik-fachklasse SfGB+B in Biel mit Schwerpunkt Illustration. 2006 – 2007 Praktikum
und Freelancerin in der Kunstbuchgestaltung im Atelier Prill & Vieceli. 2007 - 2010 Feste Anstellung im Bereich Sicherheitsdesign.
Seit Juli 2010 freischaffend in
'the Woods' als Grafikdesignerin und Illustratorin.
+41 (0)76 468 36 63


Dokumentarfilm, 2006, 21 min
Eine Verführungsgeschichte des Films und die Liebesgeschichte meiner Grosseltern.
Hänsel Wegmüller erzählt auf einer Parkbank in einer ehemaligen Industriehalle der BBC wie er Gretel kennengelernt hat und von seiner Leidenschaft, dem Filmen. Seine Filme, die auch zu meinen Erinnerungen geworden sind, spüren einen Teil der Geschichte von Hänsel und Gretel auf.
8th International Festival of Student Film 2006, Belgrad


Firefox Extension, 2007-2009
We created a Firefox extension that enables the Internet user to edit and print his/her own "web book". The key point of the project is the transformation of combined web fragments into a printable booklet.
The structure of the book layout is clean but offers enough basic flexibility to let everyone pursue their own design.
We are interested in visualizing this fragmented "Internet Reading" and curious as to how Internet users will develop (and now share) their own design language with the help of this tool.
Albert Kljin Price, Gerrit Rietveld Academie 2007(NL); Eidgenössischer Preis für Design, Bundesamt für Kultur 2008(CH); Design Preis Schweiz, nomination for Best Newcomer 2009(CH)


The Woods gründet in einem Raum der sich komplett nach seinen Nutzern richtet, der heute eine Werkstatt ist, sich morgen in ein Café verwandelt und am Tag darauf ein Forschungslabor sein wird.


interacting with an idea
Our minds work in ways far more complex than the single line or sequence, and it is time for our communication to facilitate that. Not only for the reader, but also for the author.
Eidgenössischer Preis für Design 2011, Bundesamt für Kultur (CH)


Videoessay
Wie wirken die Bilder der Vergangenheit auf die Gegenwart und was erinnern wir aus dem Fluidum des Gewesenen, wenn wir zurücksehen?


Dokumentarfilm, 2006, 19 min
Das Portrait eines verlassenen Hauses am Meer. Die Aufarbeitung einer Familiengeschichte. Kindheitserinnerungen aus vier verschiedenen Perspektiven.
42. Solothurner Filmtage
20. Stuttgarter Filmwinter
Festival Multistandard Paris Berlin 2006


Seine nicht zu hohe Gestalt war von ungewöhnlich kräftigem und gedrungenem Bau, und insbesondere zeigte die
Brust eine Breite, die einen hoch auf-geschossenen und langhalsigen Zürcher
in die respectvollste Bewunderung
zu setzen vermochte.
Cornelia Diethelm und Susanne Gafner sind
bicorne.ch


Video, 2009, 1:30 min
Fussball und Vögel, Rot gegen Blau, eine Einstellung, ein Geschrei.


Essayreihe aus Video, Installation und Bild
Erinnern ist ein flüssiger Zustand. Eine Erinnerung wächst, wird verdrängt, platzt, blüht auf, verblasst oder verschwindet. Dem entgegengesetzt wird auf Fotos und Familienfilmen versucht schöne Momente für die Ewigkeit festzuhalten. Erinnerungen können so von Generation zu Generation „unverfälscht“ weiter gegeben werden. Rund um diese eingefrorenen Ansichten und Bildausschnitte lebt die Erinnerung weiter, bis auch dieses Zeitzeugnis in seinem Material zerfällt.
Vollständiger Förderbeitrag des Aargauer Kuratoriums zur Projektentwicklung.
Auswahl 10, Aargauer Kunsthaus
Café des Rêves, Helmhaus Zürich


Webdesign, 2009
Design und Programmierung der Homepage für schwarzbunt. Schwarzbunt beschäftigt sich mit Lichtdesign, Mediengestaltung und Szenographie.
Die Auseinandersetzung mit dem Licht und den Grenzen der Flexibilität eines fluiden, digitalen Layouts standen im Zentrum unserer Auseinandersetzung bei der Entwicklung dieser Webseite.


Filmischer Essay über Erinnerung
Engramm ist eine allgemeine Bezeichnung für eine physiologische Spur, die eine Reizeinwirkung als dauernde strukturelle Änderung im Gehirn hinterlässt. Sich zu erinnern bedeutet assoziativ Muster zu aktivieren.
Die Neurowissenschaften versuchen den Engrammen von zwei Richtungen auf die Spur zu kommen. Man versucht vom Ganzen zu reduzieren und mittels bildgebender Verfahren Funktionenn einzelnen Regionen im Gehirn zuzuordnen. Gleichzeitig versteht man verschiedene Biochemische Vorgänge in den Synapsen und versucht nun diese Vorgänge zueinander in Beziehung zu bringen und die Funktionen von grösseren Mustern zu verstehen. Die beiden Gebiete machen unheimliche Fortschritte und die Details, welche man zu verstehen beginnt sind faszinierend. Aber die Distanz zwischen den zwei Ansätzen beträgt noch immer Lichtjahre und man versteht sehr wenig davon, wie unser Gehrin tatsächlich Bewusstsein hervorbringt.
Durch die bildgebenden Verfahren entstehen Aufzeichnungen von Signalen im Gehirn, aus welchen man Bilder generiert. Diese erfundenen Bilder werden den Bildern gegenübergestellt, welche die Versuchsperson während der Aufzeichnung der Daten wahrgenommen hat. Es entstehen zwei Bildwelten, die visuell nicht schlüssig zusammenzubringen sind, aber denoch einen Zusammenhang besitzen.


The Woods ist work in progress, manchmal nach vorn, manchmal zurück.
Das Charisma von the Woods entsteht im Austausch von Gedanken, Bildern, Wissen, Musik, Gefechten, Schelten, Nonsense, Rezepten und Plänen. Gemeinsame und einsame Kämpfe werden nebeneinander ausgefochten und befruchten einander.


Bilderbuch, 2010, 32 S.
Illustrationen für eine Neuinterpretation des 'tapferen Schneiderleins'.


Webdesign, 2009
Design und Programmierung der Homepage für "videoart.ch - Büro für Videokunstangelegenheiten". videoart.ch wurde 2003 auf die Initiative von videocompany.ch hin gegründet und ist eine unabhängig Vertriebsplattform für Single Channel wie auch für unlimitierte Videokunst Arbeiten.


3-Kanal-Videoinstallation, 2007, Loop
von den kleinen dingen: über das Kind sein
Blabla: Geplapper aus dem TV
Faultier: der Blick auf ein Faultier
eine persönliche Auseinandersetzung mit der Erinnerung und eine Sinnsuche


Grafiker und Forscher;
Studium an der HSLU Luzern und der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam, Abteilung Graphic Design von 2003 - 07;
Herbst 08 Gründung "the Café Society" zusammen mit Anthon Astrom und Mikael Prag.
Leitet ein Forschungsprojekt an der HKB Bern, Bereich "Knowledge Visualization".
Arbeitet in the Woods als freischaffender Grafiker.
www.lukaszimmer.com
+41 (0)79 787 37 79


C-Prints aus Serie, 2010, 39 x 52 cm
Erinnerungsbilder aus 1000 Ansichten
Auswahl 10,
Aargauer Kunsthaus 3.12.10 - 9.1.11
Jahresausstellung,
Loeblager, Bern 9.6. - 12.6.11


Acryl, 2011, 300 x 400 mm
Erinnerung an gemeinsame Ferien in Schweden.


Erscheinungsbild und Auftritt der einzelnen Konzerte, seit 2008, Druckbogen
Eine Annäherung, Barockmusik zu visualisieren und in die heutige Zeit zu transformieren.
Die Hauptsujets werden aus dem Fundus ausgegrabener Bildelemente collagiert.


Musikvideo, 2011, 3 min
Eine Zusammenarbeit mit Anabel Sarabi.
Was ist viel, was ist wenig Zeit? Diese Fragen lassen sich objektiv nur in Relationen oder in Maßeinheiten beantworten. Was sagen uns Messungen wirklich über erlebte Zeit? Unser Expeiment frei nach John Cage's ASLSP As Slow As Possible; So langsam wie möglich unter Zeitdruck.
13. Videoex, Experimentalfilm, Zürich
EXPERIMENTA 2011, Rio de Janeiro


Developer/Researcher
BFA in Audio/Visual Arts at the Gerrit Rietveld Academie (NL), and MA in Design at the Lucerne University of Applied Sciences and Arts (CH).
Co-founded the Café Society in 2007.
Has been working as a freelance developer, trainer and conceptual arts teacher for the last few years.
Currently working from the Woods, in the areas of independent research and conceptual design.


12-Kanal-Videoinstallation, 2005, Loop 20 min
Eine installative Analyse von Pasolinis Spielfilmen in einer Landschaft von 12 Grossprojektionen im Auftrag der Pinakothek der Moderene, München.
Eine Zusammenarbeit mit Detlef Weitz.
Pinakothek der Moderne, München; 10.-11.06
Strauhof, Zürich; 03.-06.09
Centre Dürrenmatt, Neuchâtel; 06.- 09.09
Literaturhaus, Berlin; 09.-11.09


Portraits, Filzer, A4
Mannigfaltige Facetten unserer Königin...
Ausschnitt einer Illustration, Kugelschreiber, 447.5x640mm
Visuelle Interpretation der Idee von 'Lines' - einem Programm von 'the Café Society'.
Kollektiv für Video;
Video Noir besteht aus Manaledi La Roche, Dominique Müller und Fabian Wegmüller, drei Filmemacher und Videokünstler, die sich für eigene wie interessante Auftragsprojekte ausgerüstet haben. Ein Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit eigenwilligen Ideen und Experimenten wie auch die Verlinkung von Video mit dritten Medien.
Der Austausch zwischen verschiedenen Gestaltern und Künstlern und deren Ideen stehen im Zentrum, um das sich das Atelier organisiert.
Video Noir steht in the Woods und ist mit der Tram 4 bis Bändliweg zu erreichen.
+41 (0)76 562 92 62
7-Kanal-Videoinstallation, 2009, Loop 40 min
Auftrag des Hygiene-Museums, Dresden.
Acht unterschiedliche Berufe wurden auf deren Routine, Kreativität, Abwechslung etc. untersucht. In einem Filmpanorama tritt man in die konzentrierte Welt des Schaffens, wie sie nur der einzlene Arbeiter kennt, auf der Suche nach dem Moment des Gelingens oder Misslingens.
Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
Juni 09 - März 10
Online reading experiment, 2009
A relational navigation framework combining the original ideas of hypertext with contemporary conceptual art practice. An artist network that allows people to exchange works, thoughts and interests, and to create relationships between them.
The platform, that starts with a single portfolio project, grows into a network that animates authors to engage in collective authorship and transdisciplinary creations.
www.schplitzing.com
Sitemapping project funding, Bundesamt für Kultur 2010(CH)
offshore platform;
The Café Society investigates possibilities for communication and dealing with information and cooks up visions about how our knowledge and the way we think is shaped by the medias we use. We see ourselves as a 'question, suggestion, discussion' platform where problems are always possibilities and solutions are always in flux.
Although the core team consists of 3 main actors the stage is open for everyone and anyone, we thrive in collaborative constellations.
Grafik für die Videokunst Ausstellung im Helmhaus, Zürich vom 29. April bis 19. Juni 2011
Videoinstallation, 2007, 21 hs
Eine Vogue wird von der ersten bis zur letzten Seite mit einem schwarzen Eding gelöscht. Schönheitsideale und Konsumprodukte versinken für immer in den Illustrationen von Andree Volkmann. Eine Zusammenarbeit mit Detlef Weitz.
Illustrative, Berlin, 2007
Galerie Marion Scharmann, Köln “Ersichtilich”
Berliner Kunstsalon 6, Berlin, 2009
Cover Up, Tape Modern, Berlin, 2010
The Woods ist der Nährboden auf dem unsere Ideen wachsen, das Atelier in welchem unsere Projekte gedeihen und das Netz welches wir weiterspinnen.
Tusche, 2006, A2
Teil einer Studie über Erzählformen.
Ausgangspunkt bleibt ein Tisch als Mittelpunkt des Geschehens.
Designer FH;
Studium an der Hochschule Luzern Kunst und Design in der Abteilung Video von 2003 - 07;
April 08 Gründung des Künstlerateliers VIDEO NOIR in Zürich.
Arbeitet in the Woods als freischaffender Filmemacher.
Seit April 08 bei der videocompany tätig (Firma für Videokunst und andere Angelegenhieten).
+41 (0)79 794 96 46
Ateliergemeinschaft
«The woods are lovely dark and deep filled with a mixture of the two groups of patients with a history of the world and the world of the living room and dining room with a view to share videos with friends and family to enjoy a good meal and a drink for the first time in the future of the world.»
www.scribe.googlelabs.com about "the Woods"
Videoinstallation, 2011, 5 min
Villa Adele, Via Concezione 47, Laigueglia, Italia
Café des Rêves, eine Videoausstellung
Helmhaus Zürich, 29.4.11 - 19.7.11
«Fragmente alter 8mm-Filme und ein Stück Tapete mit Barockornament sind die Elemente der Installation von Dominique Müller. Es sind allesamt Materialien aus seiner Familie, gefunden in einem seit 40 Jahren leer stehenden Haus am Meer an der italienischen Riviera nur durch eine Eisenbahnlinie vom Strand getrennt. Eine sechsköpfige Familie lebte einst in dieser Villa. Die Menschen tauchen in der Filmprojektion auf, erscheinen und verschwinden. Dabei geht es nicht darum, die Geschichte der eigenen Familie zu erzählen. Vielmehr schafft Dominique Müller durch die collageartige Kombination persönlicher Bilder und Sequenzen Atmosphären, in denen sich das Biografische als Stimmung manifestiert. Der Ton verhält sich zumeist autonom zu den Bildern, verschmilzt bisweilen mit diesen und lässt den Inhalten einen eigenen akustischen Raum zuteil werden. Es geht nicht um Wahrheit oder Zeugenschaft, sondern um elementare Fragen nach der Bedeutung des Vergangenen im Gegenwärtigen. Familienschicksale sind nie vergangen, wirken noch immer in die Wirklichkeit hinein und schaffen eigene Bilderwelten. Wie wirken die Bilder der Vergangenheit auf die Gegenwart und was erinnern wir aus dem Fluidum des Gewesenen, wenn wir zurücksehen - sind elementare Fragen nach Archetypen des Lebens, die Dominique Müller mit der Filmprojektion stellt.»
Dr. phil. Melanie Franke
Designerin FH;
Studierte 2004-2008 an der HSLU in der Abteilung Video;
Freischaffend in den Bereichen Schnitt und Tonaufnahme.
Arbeitet in the Woods an Kunstprojekten und Auftragsarbeiten.
Dokumentarfilm, 2007, 30 min
Es war abgemacht, dass er stirbt.
Daniel ist der letzte Fan des vergessenen Schauspielers Michael Kroecher. Nach jahrelangem Anschreiben wird der Bewunderer plötzlich von seinem Idol
eingeladen. Von da an filmt und fotografiert er ihn bis ans Sterbebett.
Gemeinsam und vor laufender Kamera inszenieren sie den Tod des alten Stars, um die Figur Michael Kroecher unsterblich zu machen. Die Symbiose zwischen einem Fan und dessen Star.
It was agreed that he must die.
Daniel is the last fan of the forgotten actor Michael Kroecher. After years of writing to him the admirer suddenly gets invited by his idol. From then on he films and photographs him until his death. Together they stage the death of the old star in front of the camera to make his persona immortal. It is a film about passion, obsession, calculation and the symbiosis between a fan and his star.
41. Internationale Hofer Filmtage 2007 (D)
24. Kasseler Doc und Videofest (D)
43. Solothurner Filmtage 07 (CH)
56th Belgrade Documentary Film Festival
Videoessay, 2008, 11 min
lebendiges und totes; warmes regentropfengeknister; ich berühre das rascheln der bettdecke mit meinen kinderhänden:
Eine poetische Sammlung von Erinnerungsbildern
und -tönen, die das Publikum in ein zeitloses Schweben mitnimmt.
25. Kasseler Dok- und Videofest;
31es Rencontres Henri Langlois, Poitiers;
56th Belgrade Documentary Film Festival
(LAB, dedicated to experimental cinema);
2009 Ivy Film Festival, Rhode Island;
2009 European Media Art Festival,Osnabrück
Videoclip, 2011, 1 min
Teaser für DERZEIT
Fashion Week Berlin Daily
In Zusammenarbeit mit Alice Kuhn